Donnerstag, 4. März 2010

Millionen arbeitende Kinder in Peru

Die Institution der reaktionären peruanischen Regierung „Instituto Nacional de Estadística e Informática (INEI)“ - übersetzt Nationales Institut für Statistik und Information, die in die BRD das Statistische Bundesamt Deutschland entspricht - hat am Di. 16. Februar einen Bericht veröffentlicht, der über 2 115 400 arbeitende Kinder zwischen 6 und 17 Jahren informiert. Dies bedeutet, dass 28% aller Kinder in Peru arbeiten, die meisten in der Landwirtschaft und im Einzelhandel. Der Leiter der INEI, Renan Quispe Llanos, hat gesagt, dass die Kinderarbeit sich in den letzten Jahren in den Zonen von Amazonas, Ucayali, Madre de Dios, Junín und Huánuco stark erhöht hat, und in den ärmsten Bezirke der Hauptstadt Lima gibt es die größte Anteil von Kinderarbeit im ganzen Land wie in San Juan de Lurigancho (13.678), Ate (7.608), San Martín de Porres (6.938) y Villa El Salvador (6.051). INEI hat noch andere Daten gegeben: Die Arbeitslosigkeit ist von 8,6% und trifft mehr die Frauen als die Männer, obwohl Beide die Arbeit suchen; außerdem sind die Löhne der Frauen in der Metropolregion Lima 70,3% des Entgelts für Männer und das durchschnittliche monatliche Einkommen in der gleichen Gegend ca. 300 Dollar. Auch in Lima: Die Löhne von denen, die nur die Pflichtschule gemacht haben, ist die Drittel derjenigen, die die Universität abgeschlossen haben. Man soll bedenken, dass Lima mit Abstand die am weitesten entwickelten Teil Perus ist und die Löhne höher als in anderen Teilen des Landes sind, und man fragt sich: wie kann ein System, das die Kinderkräfte in Millionen ausnutzt und ausbeutet, zu den 21. Jahrhundert gehören?

Diejenigen, die wirklich für das Volk in Peru kämpfen, ist die Kommunistische Partei Perus mittels des Volkskriegs. Ein Kampf, der ganz auf ihre eigenen Kräfte und aus der Unterstützung der Bevölkerung herkommt, aber von den „aufgeklärte Westler“ verurteilt wird, während die heuchlerische Philanthropie gefeiert wird, wie z.B. in ein online Magazin, das am 07. Februar verbreitet hat, wie wunderbar die ausländische Hilfe für Peru ist.