Freitag, 28. Januar 2011

Redebeiträge von der Konferenz in Hamburg

Hiermit veröffentlichen wir zwei Redebeiträge von „Kollektiv zur Unterstützung des Volkskriegs in Peru“, Komitee von Volkskampf „MANOLO BELLO““ und Galizischen Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien für die Konferenz in Hamburg in Dezember.


Grußbotschaft von „Kollektiv zur Unterstützung des Volkskriegs in Peru“

Genossen,

Das „Kollektiv zur Unterstützung des Volkskriegs in Peru“ aus Mailand, grüßt mit großem revolutionären Enthusiasmus und dem ehrlichen Wusch für einen unüberwindbaren Erfolg, die Konferenz von Hamburg.

Der Maoismus hat in Peru seine korrekte Anwendung durch die Gonzalo-Gedanken gefunden, mit denen es gelungen ist, den Volkskrieg für die neudemokratische Revolution und die Vernichtung des alten Staats zu führen.
Die heutige Konferenz repräsentiert den Abschluss von mehreren internationalen Veranstaltungen, die die Volkbewegung Peru in ideologischem Kampf gegen den Revisionismus, den parlamentarischen Kretinismus und für die korrekte Anwendung des Maoismus als der dritten Etappe des Marxismus-Leninismus, organisiert hat.

Die internationalistische Solidarität, die wir als Kommunisten für den Volkskrieg in Peru und die Kämpfe der unterdrückten Völker ausdrücken, spiegelt sich in der Entwicklung eines revolutionären Wegs in den imperialistischen Ländern, um den Feind in seinem Inneren zu schlagen.

Der Vorsitzende Gonzalo hat in seinem Interview 1988 gegenüber jenen revolutionären Parteien und Organisationen des „Alten Europas“, die in der Praxis den Revisionismus bekämpften, in dem sie die Repräsentanten der imperialistischen Bourgeoisie und deren Interessen mit Waffen attackiert haben, vollständige Solidarität und Unterstützung bekundet.
Heute mehr als je zuvor, ist der Revisionismus ein schwierig zu vernichtender Feind, weil er sein wahres Gesicht nicht immer zeigt; er repräsentiert den Feind innerhalb der Arbeiterklasse und des Proletariats.

In Italien, hat der Revisionismus nach dem Widerstandkampf der Partisanen gegen den Nazifaschismus, als die Kommunistische Partei Italiens einen Weg des sozialen Friedensprozesses angefangen hat, begonnen. Er hat das Proletariat und die Volksmassen darüber getäuscht, dass es möglich ist, durch den parlamentarischen Kretinismus zum Sozialismus zu kommen und deshalb die Weiterführung des bewaffneten Kampfes nicht notwendig sei.

In den gegenwärtigen Zeiten der fortgeschrittenen Krise des kapitalistischen Systems, organisiert sich die Arbeiterklasse in Widerstandskämpfen und in Kämpfen zur Verteidigung der sozialen und Menschenrechte für ihr eigenes Überleben, genau hier versucht der Revisionismus die Kämpfe dahin zu kanalisieren, was die Institutionen erlauben, und versucht damit, diesen Kämpfen jede revolutionäre politische Perspektive zu entziehen.

Für eine korrekte Anwendung des Maoismus – jede Kraft in ihrem eigenen Land - ist es notwendig, alle Widersprüche innerhalb des Volks und die konkrete Realität, in der wir uns befinden, zu analysieren.
Die Verteidigungs- und Widerstandskämpfe müssen sich in offensive Kämpfe für die proletarische Revolution bis zum Kommunismus umwandeln.
Als „Kollektiv zur Unterstützung des Volkskriegs in Peru“ aus Mailand stehen wir Seite an Seite mit den Kämpfen der proletarischen Immigranten, die in die letzten Monaten einige Forderungen für ihre Rechte verlangen: Bleiberecht/Aufenthaltsgenehmigung gegen die Lüge von Amnestie durch den italienischen Staat, bessere Lohnbedingungen und Gremienrechte gegen die Überausbeutung, die sie selbst auf den Baustellen, in die Fabriken und im Industriesektor der Supermärkte unterworfen sind; für das Wohn-, Erziehungs- und Gesundheitsrecht.

In unserer Beteiligung in diesen Kämpfen, streben wir nach einer politische Perspektive für die Einheit des italienischen und immigrierten Proletariern gegen denselben Feind zu bringen: die imperialistische Bourgeoisie und den Staat, den sie unterstützt. Auch inmitten diese Mobilisierungen verbreiten wir die Bedeutung des Volkskriegs in Peru, als am meist fortgeschrittene Erfahrung der proletarischen Weltrevolution; um die Isolierung und die groben Lügen zu zerschlagen, die die Reaktion und die bürgerliche Linke über die KPP und die Führerschaft des Vorsitzenden Gonzalo angefertigt haben.

Heute, in Anbetracht der vollständigen Untergrabung des kapitalistischen Systems, wollen die Bonzen, dass die Arbeiterklasse deren Krise bezahlt. Besonders die Frauen sind diejenigen, die diese Konsequenzen besonders schwer bezahlen: niedrigere Löhne als die Männer, sexuelle Nötigung, die in der Barbarisierung der Gesellschaft begründet ist, keinerlei staatlicher Schutz für die Kinderbetreuung und die schwächsten in den Familien, die stark zunehmende Erpressungen an den Arbeitsstellen.
Der Maoismus, wenn wir die Erfahrung der Volksfrauenbewegung in Peru nehmen, repräsentiert ein bedeutendes Beispiel für die Emanzipierung der Frau, bei dem keine Isolierung der Frau im familiären und häuslichen Bereich stattfindet, und macht aus den Genossinnen ein aktives und wichtiges Element in des revolutionären Wegs. Das gleiche gab es in Nepal bevor sie die Friedensabkommen mit dem alten Staat beschlossen hatten, denn während des Volkskriegs haben die Frauen Verantwortungsposition in der Partei und der revolutionären Armee besetzt. In Indien, in den es mehrere kämpferische revolutionäre Genossinnen gibt, die bereit sind, ihre Leben für den Kommunismus zu geben, geben die Genossinnen einen wichtigen Beitrag für die Befreiung des Landes aus der Unterdrückung. Heutzutage, in Indien sowie in Peru, gibt es viele befreite Zonen und Stützpunkgebiete, in den die Frauen mit der Partei gegen die Diskriminierung kämpfen und so öffnen sie den Weg für den neuen Staat – so wie auf den Philippinen, wo viele Genossinnen Befehlshaberinnen in den ersten Reihen in der Guerilla sowie in der Partei sind.

Wir müssen uns heute fragen, wie wir den Kampf gegen die Unterdrückung in den imperialistischen Ländern organisieren. Die Feinde zum bekämpfen sind ins Besondere: die Bourgeoisie, den Vatikan und allen religiösen Obskurantismus. Die Bauerinnen, die Arbeiterinnen und alle, die gegen den Imperialismus in den unterdrückenden Ländern kämpfen, repräsentieren für uns ein bedeutendes Beispiel, weil sie ihr eigenes Leben in den Dienst der Partei und der Revolution stellen.
Das Niveau von Fortschritt einer Revolution zeigt sich auch in dem Niveau der Emanzipierung der Frau von jeder Form des kleinbürgerlichen Feminismus, der sich dem Ziel der proletarischen Diktatur und Vernichtung des alten Staats entgegenstellt.
Der Fortschritt der Frauen sollen wir immer von einem proletarischen Gesichtpunkt, durch die Ideologie der Arbeiterklasse und des Proletariats beurteilen: des Marxismus-Leninismus-Maoismus.

Wir unterstutzen den ideologischen Kampf der KPP innerhalb der RIM gegen die revisionistische Linie von Nepal und andere Parteien und Organisationen, die diese unterstützen. Wir unterstützen den ideologischen Kampf der KPP innerhalb des RIM, um die Liquidadoren zu besiegen, die die Tatsachen und die Notwendigkeit des Volkskrieges leugnen und die Friedensabkommen mit dem Klassenfeind unterstützen. Wir unterstutzen den ideologischen Kampf der KPP innerhalb des RIM, um mit Kraft zu bestätigen, dass nur die revolutionäre Praxis die wahre Anwendung des Marxismus-Leninismus-Maoismus ist.

Zum Schluss wollen wir unsere politische und Klassensolidarität an alle revolutionären Gefangenen in den imperialistischen Gefängnissen, die heute in Isolierung leben, weil sie auf ihren kommunistischen Ideen und Handlungen beharren, bekunden. Erinnert euch an den Worte des Vorsitzenden Gonzalo nach seiner Festnahme: „Dies ist nur einen Umweg auf dem Weg“, in den über die Fortsetzung des Volkskrieg spricht. Wir betonen erneut, dass die stärkste Solidarität - die wir an alle Genossen, die politische Gefangene sind, und in Erinnerung aller gefallenen Genossen - die Fortsetzung des Kampfes bis zum Kommunismus ist!

Es lebe der Volkskrieg in Peru!
Es lebe der Vorsitzende Gonzalo!
Es lebe die Kommunistische Partei Perus und die Volksbefreiungsarmee!

Kollektiv zur Unterstützung des Volkskriegs in Peru
Dezember 2010



Redebeitrag der galizischen Maoisten an die Internationale Konferenz von Hamburg.

Genossen und Freunde,

Wir bekunden einen herzlichen roten Gruß an die Genossen und Genossinnen und an die Organisationen, die in diese Konferenz teilnehmen, besonders an die Genossen der Volksbewegung Peru, die Organisatoren und Gastgeber, sowie an die ruhmreiche Kommunistische Partei Perus, die seit 1980 den revolutionären Volkskrieg in Peru führt. Der Volkskrieg, von dem wir alle, wie in einem großen Labor, durch seine Fortschritte und Rückschläge in seinem Kampf gegen die drei Berge, die auf dem Volk lasten, gelernt haben.

Die Notwendigkeit vom Antreiben der Proletarischen Weltrevolution macht es zur dringenden Aufgabe, dass die RIM, als das am meist fortgeschrittene Zentrum von Kommunisten, sich wiederorganisiert und die opportunistische kapitulantenhafte Linie beseitigt, die sie zu ihrem aktuellen Stillstand gebracht hat.
Dies muss nicht nur von den teilnehmenden Organisationen innerhalb der RIM, sondern auch von den maoistischen Kräften, die noch keine Beteiligung an ihr haben, umgesetzt werden. Deshalb der notwendige „erweiterte“ Charakter der neuen Konferenz.

Als besonders bedeutend betrachten wir insbesondere die Teilnahme von den Genossen der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch), der glorreichen Partei, die einen revolutionären Volkskrieg führt. Der langandauernde Volkskrieg, der den Imperialismus in Indien gefährdet und ein glänzendes Beispiel in Asien von Feststehen in der revolutionären Linie gibt, die vom Vorsitzende Mao dargelegt wurde. Die Organisierung seiner standhaften Unterstützung, ist eine dringende Aufgabe aller Kommunisten an der internationalen Front. Wir erwarten von dieser Konferenz, dass eine kräftige Kampagne mit dieser Zielsetzung herauskommt.

Ohne in Dogmatismus, antidialektisches und bürgerliches Denken zu verfallen, müssen wir die falsche „Entwicklungen“ oder „Synthesen“, die dem Maoismus als dritte, hauptsächliche und höchste Etappe des Marxismus-Leninismus entgegenstehen, verurteilen, widerlegen und beseitigen. Nicht nur in unseren eigenen Reihen, auch innerhalb der Reihen solcher Genossen und Organisationen, die zur Beute des Opportunismus, des dogmatischen Revisionismus wurden, und trotz der Gegenwärtigkeit von revolutionären Programmen in ihren Ländern, den Maoismus als hauptsächliche Seite ablehnen.

Die Revolution in den imperialistischen Ländern, deren Charakter sozialistisch ist, benötigt organisierte Avantgarden die den Maoismus, die die Anwendung des Revolutionären Volkskriegs innerhalb der spezifischen Bedingungen der großen kapitalistischen Städte, entwickeln. Organisationen, wie sie uns die KPP gelehrt hat und zeigt; geheim und militärisch.

Die große aktuelle Wirtschaftskrise, der Konkurrenzkampf der großen Mächte um die Neuaufteilung der Welt, der Niedergang der Europäischen Union, eröffnen neuen Horizonten für den revolutionären Kampf jener Linie, die die authentischen Gefühle und Meinungen der Massen repräsentieren und in der Realität fest mit ihnen verbunden sein muss, die kleinbürgerliches Abenteurertum oder anarchistischen Individualismus, die in einem wichtigen Teil der Jugend in den imperialistischen Ländern noch vorhanden sind, ablehnt.

Wir sind überzeugt, dass diese Konferenz von Hamburg einen bedeutenden Fortschritt für die revolutionäre Arbeit in den imperialistischen Ländern, besonders in Europa, repräsentieren wird.

Genossen, erlaubt uns zum Schluss, dass wir von unserem Land reden, Galizien, eine kleine Nation ohne Staat, deren Kultur und Sprache durch den spanischen Staat unterdrückt werden. Wir sind ein fleißiges, gastliches, solidarisches und friedliebendes Volk, aber wir sind völlig bewusst, dass es das Ende dieser Unterdruckung nur im Rahmen der Sozialistischen Revolution geben wird, im Rahmen der Proletarischen Weltrevolution. Deshalb arbeiten wir für den Bau der Kommunistischen Partei, die mit dem Marxismus-Leninismus-Maoismus bewaffnet ist, und zusammen mit anderen für eine Neue Revolutionäre Kommunistische Internationale, die jede Spur von Unterdruckung auf der Welt beseitigen wird, kämpfen wird.

ES LEBE DER MARXISMUS-LENINISMUS-MAOISMUS, DIE DRITTE UND NEUE ETAPPE DER PROLETARISCHEN IDEOLOGIE!

Komitee von Volkskampf „MANOLO BELLO“

Galizischen Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien

Galizien, November 2010