Freitag, 13. Mai 2011

Reaktionäre Wahlen und Volkskrieg in Peru

Am 10. April waren die Präsidentschaftswahlen in Peru. Keine der Kandidaten hat eine große Mehrheit erhalten, deshalb gibt es eine zweite Runde in Juni, in der Ollanta Humala und Keiko Fujimori weitergekommen sind. Am Mittwoch, den 18. May 2011, um 19:30, machen wir einen Vortrag über die aktuelle reaktionäre Präsidentschaftswahlen und den Volkskrieg in Peru in dem Internationalen Zentrum-B5 (Brigittenstr. 5, Hamburg-St. Pauli).

In Peru ist die Korruption weit verbreitet. Das ist so extrem, dass jeder weiß, egal wer die Wahlen gewinnt, so wird der künftige Präsident Schmiergelder anzunehmen und sich auf die Kosten des Volks zu bereichern. In Peru glaubt niemand, dass einer der Kandidaten „ehrlich“ ist. Was viele denken, wenn sie zur Wahlen gehen, ist ihre Stimme auf dem Kandidat zu setzen, der „weniger stehlen wird“. Natürlich gibt es auch viele Opportunisten, die eine der Kandidaten oder Kandidatin unterstützen und sogar Wahlkampagne für sie machen, weil sie nach den Wahlen ihren Lohn dafür erwarten. Ihnen wurde eine Arbeitsstelle von dessen oder deren Kandidatur versprochen.

Für jemand, der die Realität in Peru nicht nah kennt, ist es vielleicht schwierig zu verstehen, dass es in Peru kaum politischen Parteien gibt. Die einzige peruanische Partei, die etwa wie eine europäische Partei funktioniert, ist die APRA Partei, aber diese gilt zunehmend als eine fast aufgelöste Partei. Stattdessen gibt es in Peru „Bewegungen“ oder verschiedene Wahlbündnisse, die in unterschiedlichem Grad, ein charismatische Führer, ein „Caudillo“, haben. Das Wichtigste in der peruanischen Politik – was sich besonders deutlich in diesem Wahlkampf und auch im letztjährigen regionalen Wahlen gezeigt hat – ist weder eine parteipolitische Linie, noch weniger die zugrunde liegenden Ideologie, sondern eher die Persönlichkeit des Führers. Die Kandidaten werden in diesem Sinn nicht auf dem Programm gewählt, sondern auf ihrer Persönlichkeit.

Keiko Fujimori ist die Tochter des berüchtigten Alberto Fujimori – der Faschist, der zur 25 Jahre wegen Völkermord und Korruption verurteilt wurde – und ihrem allgemeinen Wahlkampf verspricht, dass sie genau die gleiche Politik wie ihr Vater bringt und stellt sicher, dass ihr Vater aus dem Gefängnis kommt. Ollanta Humala präsentiert sich als „links“, „nationalistisch“ oder „Linksnationalist“, aber von Links hat er absolut gar nichts. Er hat schreckliche Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung begangen und mehrere Völkermorde persönlich organisiert. 1992 war er die Führung des „Antiterroristische“ Armeestützpunkt in Madre Mia, Departement San Martín (Huallaga), und führte engagiert den Kampf gegen die revolutionäre Bewegung in der Umgebung. Mehr Information darüber und über den Volskrieg in Peru erhalten Sie in den Vortrag am Mittwoch.

Montag, 2. Mai 2011

Es lebe unser Tag! Es lebe der 1. Mai!


Proletarier aller Länder vereinigt euch!



Der Aufstand ist gerechtfertigt!


Heute, an dem Tag an dem unsere Klasse, als eine Armee der proletarischen Weltrevolution, in der ganzen Welt marschiert, schicken wir unsere revolutionären Grüße aus dem Herzen der imperialistischen Bestie BRD an alle diejenigen, die hier und auf der ganzen Welt für den Kommunismus kämpfen. Es ist falsch, dass der Kommunismus in der Welt besiegt sei. Den deutlichen Beweis dafür finden in den Kämpfen des Proletariats und den Völkern der Welt, vor allem in den Volkskriegen in Peru, Indien, Philippinen und der Türkei. Dort führen Kommunistische Parteien den Prozess der Zerstörung des alten Staates und des Aufbaus der neuen Macht, unter der Fahne des Marxismus-Leninismus-Maoismus. In dieser neuen Macht bestimmt das Volk selbst sein Schicksal, dort wendet man die wahre Demokratie der Volksmassen an. In den Volkskriegen schreibt man die neue Geschichte. Dort sieht man die kommende Zukunft.

In der Welt sehen wir, dass die Völker die Revolution wollen, sie wollen Schluss machen mit der imperialistischen Herrschaft. Die Volksaufstände in den arabischen Ländern, der Widerstand gegen die imperialistische Okkupation und Aggression in Afghanistan, Irak, Palästina und jetzt in Libyen zeigen, dass die Völker bereit sind zu kämpfen. Das gleiche sehen wir in den bewaffneten Kämpfen in Kurdistan, Kolumbien und in anderen unterdrückten Ländern, wir das auch in den anhaltenden bewaffneten Kämpfen in Ländern wie Irland, trotz des Verrats der alten Führer. Wir sehen es in den Kämpfen der Massen in Europa, wo die Arbeiterklasse jeden Tag mehr aus ihrer Lethargie erwacht. Das Problem an all diesen Ort ist das Fehlen wahrer Kommunistischer Parteien, die die Fähigkeit besitzen die Kämpfe des Proletariats und des Volkes zu führen und den Widerstand in den revolutionären Krieg, d.h. Volkskrieg, zu verwandeln. Deswegen ist es von entscheidender Bedeutung, dass die KommunistInnen der Welt ihre Verantwortung wahrnehmen und sich vereinigen unter dem Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus, genauso wie es festgelegt wurde vom Vorsitzenden Gonzalo und der Kommunistischen Partei Perus.

Hier in Deutschland ist die Tatsache, dass die Kommunistische Partei fehlt, der Grund dafür, dass das Proletariat sich nicht verteidigen kann und noch weniger Fortschritte machen kann in seinem Kampf gegen den imperialistischen Staat. Die Neugründung der Kommunistischen Partei Deutschlands, als marxistisch-leninistisch-maoistische Partei, als eine Kampfmaschine mit der Aufgabe so schnell wie möglich den Volkskrieg zu beginnen, ist unbedingt notwendig. Daher ist es nicht die Aufgabe der KommunistInnen gemeinsam mit dem Revisionismus und Opportunismus „Fronten“ zu bilden, sondern absolute Hingabe in den Aufbau der Partei. Es ist eine Schlüsselfrage zu verstehen, dass man zu den tiefsten und breitesten Massen gehen muss, zu den Ärmsten, zu den am meisten unterdrückten und mit ihnen leben, arbeiten und kämpfen. Wir brauchen keine „Kommunistische Partei“ die lediglich diesen Namen führt – davon haben wir genug – und sich mit dem „Kampf zur Eroberung“ von Posten innerhalb gelber Gewerkschaft und parlamentarischen Institutionen des deutschen Imperialismus beschäftigen. Was wir brauchen ist eine wahre Partei der proletarischen Revolution, eine Partei des Aufstandes.

Der Imperialismus, der heute in der Welt herrscht, ist sterbender. Der Revisionismus und die Reaktion haben keine Zukunft. Wir KommunistInnen und Revolutionäre müssen unsere Anstrengungen verdoppeln diesen wandelnden Toten endgültig zu beerdigen. Was nötig ist, ist dass die Volkskriege und all die nationalen Befreiungskriege sich in einem großen Sturm revolutionärer Gewalt vereinen, in einen Weltvolkskrieg, der den Imperialismus von der Erde fegen wird. Hier und überall ist unser Standpunkt in einem Satz zusammengefasst: Der Aufstand ist gerechtfertigt!

Es lebe der 1.Mai!
Es leben die Volkskriege in Peru, Indien, Philippinen und der Türkei!
Vereinigt euch unter dem Maoismus!

Verein Neue Demokratie – Peru
1. Mai 2011